Gothic
Gothic ist mein Leben
Freiwilig würd ich´s nie hergeben
Gothic ist eine Lebensart
Wenn es da um Veränderung geht
Bleib ich hart
Doch nicht mit Hilfe der Gewalt
Ich werd mich zwar wehren
Doch allein durch meinen Glauben halt
Nur weil ich schwarze Kleidung trage
Denkt ihr ich sei ein Satanist
Sollt ihr doch
Ihr wisst nicht was ihr sagt
und redet nur Mist
Wir haben den Tod akzeptiert
Und deshalb denkt ihr er wird praktiziert
Bei uns kommt es auf den Einzelnen an
Und greifen nicht zum Messer dann
Wir schreiben gern Gedichte nieder
Auch wenn ihr sie nicht versteht
Wir tun es immer wieder
Bis ihr uns akzeptiert
Wie wir sind
Und unsere Einstellung kapiert
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Freunde
Du bist immer an meiner Seite und ich bin froh
Das es dich in meinem Leben gibt
In deinen Ratschlägen und Worten finde ich Trost
Wenn meine Seele am Boden liegt
Du hörst meinen jammernden Geplapper zu
Deine Nähe gibt mir Kraft
Trocknest mit deiner humorvollen Art meine Tränen
Denn du bist der der mit mir lacht
Wenn ich traurig und ein wenig einsam bin
Dann vertreibst du mir meine Zeit
Ich kann mich dir blind vertrauen mich auf dich verlassen
Denn du bist zur Hilfe stets bereit
Deine Freundschaft zu mir ist unerschütterlich stark
Man kann sie an keiner Skala messen
Du bringst die Harmonie in mein Leben zurück
Das werd ich dir niemals vergessen
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Die Kerze
Weist du noch mein Kind
Von der roten Kerze?
Die vorm Grabstein brennt
Vorm Grab erlischt?
Von der Tanzenden Flamme
So rot wie die Liebe
Die in Tränen des Schmerzes
Der Sehnsucht erstickt
So denke mein Kind
Wenn der Tod flüstert
Du zum Leben zum Hoffen
Kein Sinn mehr siehst
Sobald sich die Kerze
Der Liebe enzündet
Diese ewig im Herzen
Verborgen liegt
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Die Dunkelheit
Ich bin von Finsternis umhüllt
Das Dunkel ist so wild
Und doch so entspannend seicht
Die Luft sie ist so dünn
Was hat das alles für einen Sinn?
Ich bin gefangen im Schattenreich
Die Welt ist so klar - In der Finsternis
Und alles was ich vorher war
Wird mir zum Verhängnis
Alles wird so deutlich
Das Dunkel ist nicht weich
Es quält mich mit der Wahrheit
Gefangen im Schattenreich
Und wie ich nun um Atem ringe
Füllt sie meine Lungen
Ich höre feine Klänge
Um mich wird ewiger Gesang gesungen
Es dringt in meine Ohren
Der Schmerz er schwindet leicht
Mein Atem blieb schon stehen
Gefangen im Schattenreich
Und als ich mich erhebe
Der Geruchsinn schwindet auch
Und obwohl ich gar nicht sehe
Spür ich schwarzen Rauch
Ich schließe meine Augen
Und vergesse den Geschmack der Luft
Alles erkenn ich deutlich
Die Dunkelheit aus der Gruft
Ist dies nun mein Ende?
Ich sehe es schon vor mir
Die Ewigkeit der dunk´len Wände
Offenbart es mir
Ich werde ewig hier sein
Das Entkommen ist nicht leicht
Die Dunkelheit so rein
Ich bin auf ewig gefangen
Auf ewig im Schattenreich
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Schwarze Engel
Die Schatten fallen
Das Licht schwindet
Versuche mich ans Leben zu krallen
Suche nach einem Grund
Der mich an dieser Welt bindet
War noch nie so verloren
Hab meine dunkelsten Dämonen beschworen
Allen sag ich es geht mir besser
Und trotzdem greife ich immer wieder zum Messer
In Trance gefangen
Schneide ich tief in meine Haut
Hab schon zu viele Fehler begangen
Von meinen Armen rinnt das Blut
Schwarze Engel sitzen an meinem Grab
Beweinen meinen Tod
Meine Liebsten stehen dort
Ich bin für immer fort
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Schwarze Träne
Mit schwarzen Tränen schwerer Last
Der sanfte Engel hoch empor
Mit leichter fast schon sanfter Hast
Die Dunkelheit sein Herz gefror
Der zärtlich Tod sein Herz berührt
Die Hand zum letzten Schlag bereit
Sein Geist vom süßen End verführt
Das endlich nun ihn ganz befreit
Zu lang schon auf Erden weilt
Zu lang schon sein Leben scheint
Die Wunden jetzt kein Freund mehr heilt
Die letzten Tränen sind geweint
Sein Schwerte rein vom Lichte scharf
Zum Ende durch sein Leib er führt
Ins Feuer er sein Leben warf
Sein Schicksal uns zu Tränen rührt
In roter Schrift sein Leben scheint
Und sagt wie groß sein ewig Leid
Auch ich die schwarze Träne weint
Die fiel auf´s weiße reine Kleid
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Schwarze Seele
Eine verstummte schwarze Seele
War voller Angst dass ich sie erhelle
Und auch das ich seh wie es um sie steht
Wie sie in der Menschen Köpfe dreht
In ihrer Angst ganz aufgelöst
Hatte sie an Urteilskraft gebüßt
Maß sich glatt an sie könnt mich täuschen
Mit süßem Lächeln und netten Geräuschen
Nun steht sie da: bloßgestellt
Schwärzer denn je furchtbar enstellt
Denn dank Lügen und durch falschen Blick
Verwirkte sie das eigne Glück
Mein Licht war hell- zu stark für sie?
Verliert Wahrheit irgendwie?
Die schwarze Seele schwach und klein
Fortan für immer ganz allein
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Schwarze Rose
Schwarze Rose
Mit Blüten aus Nacht
Dornen aus Tod
Mit tödlicher Macht
Vom Sturm gebeugt
Vom Regen benetzt
Doch niemals gebrochen
Nicht mal verletzt
In Trauer gebannt
Mit Hass verbrannt
Mit Messern zerfetzt
Doch niemals gebrochen
Nicht mal verletzt
Einsam gestorben
Doch nicht verdorben
Die Seele rein
Die Hoffnung klein
Immer gehetzt
Doch niemals gebrochen
Nicht mal verletzt
Zu Asche geworden
All Hoffnung gestorben
Stets verlassen
Stets verletzt
Am Ende des Lebens
Die Rose gebrochen
Und nun auch verletzt
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Du
im Dunkeln fand ich Licht
Dort wartest du auf mich
Wanderte einsam mein Leben lang
Bis neben mir deine Stimme erklang
Sie war so freundlich und auch gut
Du gabst mir neuen Mut
Fühlte mich bei dir geborgen
Wollte mich um nichts mehr sorgen
Doch es war ein langer Traum
Dieser starb wie ein gefällter Baum
Als er fiel wollt ich nichts sehen
Wollte immer noch mit dir gehen
Hab mich festgehalten an dem toten Baum
Der nichts mehr war als ein Traum
Nachts kamen Geister die mir erzählten
Gemeinsame Gedanken die quälten
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Sie
Sie kleidet sich in tiefem Schwarz
Die Wiederspiegelung ihrer Seele
Sie hüllt sich in stetem Schweigen
Worte allein vermochten ihren Gefühlen keinen Ausdruck verleihen
Sie blickte in den Spiegel
Was sie dort sah war ihr Feind
Den hasste sie wie nichts anderes
Sie griff zur Klinge
Den Feind zu zerstören
Ihm das Herz zu zerreißen
Sie stach zu
Sah dem Feind in die Augen
Sah wie sich das Blut aus der tiefen Wunde ergoss
Wie sein Herz verstummt
In unendlichen Schlaf
Man fand sie
Vor dem Spiegel liegend
Die Klinge in der Hand
Ein Lächeln auf den Lippen
Das Herz so friedlich wie nie
Und doch zerstört
So lag sie da in ihrem Blut
Glücklich wie nie
Der Feind zerstört
Nun endlich Ruh
Sich selbst damit das Leben genommen
Ihre Gedanken missverstanden
Doch wem kümmerts?
Der Feind ist doch nun Tod
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