
Vor der Anschaffung
Ratten sind gerade für erwachsene und berufstätige Menschen obtimale Haustiere. Aber nicht zu jedem Menschen passen Ratten. Prüfen Sie sich anhand folgender Fragen ob Ratten wirklich für Sie in Frage kommen:
- Ratten haben eine Lebenserwartung von durchschnittlich 2 - 3 Jahren - wollen und können Sie sich solange um die Tiere kümmern, auch wenn sie vieleicht doch älter werden? Können Sie aber damit umgehen, dass die Tiere mitunter schon mit 1,5 Jahren an Krebs versterben?
- Ratten werden nur ganz zahm, wenn Sie sich täglich mit ihnen beschäftigen - haben Sie soviel Zeit?
- Sind alle Familienmitglieder mit dem neuen Hausgenossen einverstanden?
- Liegen evtl. Allergien vor?
- Wohin mit dem Ratten im Urlaub?
- Die Ratten möchten einen sauberen Käfig und täglich frisches Futter und Wasser - können Sie das gewährleisten?
- Haben Sie evtl. andere Haustiere, die den Ratten gefährlich werden können - oder denen die Ratten gefährlich werden wie z.B. Vögel oder Fische? (zahme Ratten brauchen Auslauf )
- Nahezu jedes Haustier wird irgendwann einmal krank, sind sie bereit die hohen Tierarztkosten zu zahlen, auch wenn sie den geldlichen "Wert" oder Anschafftungswert der Tiere bei weitem übersteigen?
- Ratten zerlegen bei ihrem Auslauf evtl. Ihre Couch, ihre Zimmerpflanzen, Ihre Lieblinsbücher, die Fernsehzeitung, reißen Ihre Tapeten von den Wänden, zernagen Kabel, fressen ihr Lieblingsshirt und treiben noch mehr solchen Schabernack, wenn Ihnen also Ihre Wohnungeinrichtung und ihre Besitztümer lieb und teuer ist und Sie Wert auf eine klinisch saubere Umgebung legen, sind Ratten absolut nicht die richtigen Haustiere für Sie.
Schaffen Sie keine Ratten nur zum Spielen für Ihre Kinder an. Ratten sind kein Kinderspielzeug! Sie sind nicht immer zum Knuddeln und Spielen aufgelegt und können durchaus
auch mal zubeißen, wenn die Kinder sie zu arg bedrängen. Kleine Kinder bis 3 Jahre sollten die Ratten nur anschauen dürfen. Kontakt zu den Tieren sollten Sie nur haben, wenn ein Elternteil dabei ist. Üben Sie den Umgang mit den Ratten anhand von Plüschtieren. Ein Kind in dem Alter betrachtet ein Tier nicht als fühlendes Lebewesen. Es könnte die Ratten zu hart anfassen und Verletzten. Natürlicherweise hat so ein kleines Kind den Wunsch, mit dem Ratten zu spielen, aber ihm fehlt die nötige Feinmotorik um das Tier richtig anzufassen. Sorgen Sie dafür, dass Kleinkinder sich keinen Zugang zum Gehege verschaffen können!
Bis zum achten Lebensjahr sollten die Kinder ebenfalls beim Kontakt mit den Ratten ein Elternteil dabei haben. Kinder in dem Alter können bei der Versorgung der Tiere helfen, sollten aber nicht allein mit den Ratten spielen dürfen.
Je nach Entwicklung und Charakter des Kindes können Kinder ab 8 - 10 Jahren auch mit Ratten spielen, obwohl diese eher Dämmerungsaktiv sind und sie also eher zu Zeiten aktiv sind, wo die Kinder ins Bett gehören. Ab dem 12. Lebensjahr können Kinder ihre Ratten relativ selbstständig versorgen - selbstverständlich ist es die Aufgabe der Eltern, die Versorgung zu überwachen und zu leiten. Für Kinder in dem Alter sind Ratten aber gerade wegen ihres ausgeprägten Spieltriebs wunderbare Hausgenossen.
Bringen Sie Ihren Kindern bei, dass auf die Gefühle und Bedürfnisse eines so kleinen Wesens Rücksicht genommen werden muss. Erwarten Sie aber nicht zu viel von den Kindern, die Versorgung eines Lebewesens ist für Kinder nicht leicht und selbst Erwachsene tun sich damit mitunter schwer. Erwarten Sie nicht, dass Ihr Kind immer an seine Haustiere denkt - Kinder haben viele Dinge im Kopf und erleben viel, da geht das geliebte Haustier schon mal unter. Schimpfen und Drohungen bringen die Tierliebe und den Gedanken an die Haustiere dann nicht zurück! Wenn das Kind seine Ratten vergisst, müßen sich selbstverständlich die Eltern um die Tiere kümmern! Es hat sich als hilfreich erwiesen, einen Pflegeplan mit allen zu erledigenden Pflichten am Rattenkäfig aufzuhängen und diesen täglich abzuhaken. So kann überprüft werden, ob die Tiere täglich gefüttert und auch sonst versorgt werden
Anschaffungs- und Pflegekosten
Die folgende Tabelle enthält eine grobe Aufstellung über die Kosten für 2 Farbratten.
| Anschaffungskosten: |
| Ratgeber: Sehr empfehlenswert ist es, bereits vor der Anschaffung einen Ratgeber zur Rattenhaltung zu lesen. Diese Bücher geben Tipps zur Anschaffung und Haltung, sind aber auch hilfreiche Nachschlagewerke falls die Ratten krank werden. |
ab ca. 8 Euro |
| Käfig (in den Mindestmaßen oder größer). Tipp: Ein artgerechter großer Käfig lässt sich von einem geschickten Bastler auch leicht günstig selber bauen. Große Volieren gibt es oft gebraucht zu kaufen, Eigenbauten sind bedeutend preiswerter. |
ab 80 Euro |
| Käfigeinrichtung Schlafhäuser, Röhren, Spielsachen etc. (vieles kann selbst gebastelt werden) |
ca. 20 Euro |
| Futternäpfe (1x Frischfutter, 1x Trockenfutter.), Nagertränke oder Wassernapf |
ca. 6 Euro |
| Ratten kosten leider nicht allzuviel, oft werden sie sogar verschenkt. |
ab ca. 10 Euro |
| Anschaffungskosten insgesamt |
ab ca. 125 Euro |
| Regelmäßige Kosten pro Monat: |
| Futter (Trockenfutter und Frischfutter): |
ca. 5 - 10 Euro |
| Einstreu (Streu, Nistmaterial) |
ca. 6 Euro |
| Monatliche Kosten insgesamt |
ca. 11 - 16 Euro |
| Unregelmäßige Kosten |
| Ratten werden leider häufiger krank und bekommen gerade im Alter mitunter Tumore und Lungenerkrankungen, dann kann der Tierarztbesuch die Anschaffungskosten für das Tier weit übersteigen. Für tierärztliche Behandlung sollte ein Geldpolster von ca. 200 Euro bereit gehalten werden. |
Fragen Sie im Tierheim nach Ratten, oft warten dort liebe Tiere auf ein neues Zuhause. Die Tiere in Tierheimen sind nur in Ausnahmefällen Krank oder Alt. Babys von ungewollten Schwangerschaften und Rassetiere bekommen Sie ebenfalls im Tierheim! Werden Sie im Tierheim nicht fündig, schauen Sie auf den Seiten Rattenvermittlungsstellen im Internet nach, besonders empfehlenswert ist ein Blick auf die Internetseite des Vereins der Rattenfreunde Deutschlands zu werfen VdRD , dort gibt es eine Rattenvermittlungsliste wo viele Ratten aus ganz Deutschland auf ein neues Zuhause warten. Auch ein Blick in die private Rattenvermittlung des Rattenforum lohnt sich! Möchten Sie eine bestimmte Rasse, dann können Sie sich an einen Züchter wenden. Gute Züchter beraten Sie gerne, haben nur wenige Rassen, die Tiere haben große Gehege, die Tiere sind gut genährt und sind sauber, nach Geschlechtern getrennt und gesund. Fragen Sie nach einem Züchternachweis. Nur in Ausnahmefällen sollten Sie Ratten in einem "gutem" Zoofachgeschäft kaufen, gut ist ein Zoofachgeschäft nur, wenn dort die Tiere nach Geschlechtern getrennt sind, sauber und gesund sind und ebenfalls viel Platz, Wasser sowie Versteckmöglichkeiten haben. Auch dort sollten Sie gut beraten werden. (Sollten Sie so ein Zoofachgeschäft finden, wären wir positiv überrascht und hätten gern die Adresse)
Untersuchen Sie die Ratten genau, eine Anleitung dafür finden Sie im Ratten TÜV und nehmen Sie nur gesunde Ratten mit nach Hause. Dort sollte der bereits fertig eingerichtete Käfig auf die neuen Hausgenossen warten. Lassen Sie sich das Geschlecht der Tiere nocheinmal einwandfrei von einem rattenerfahrenen Halter und einem Tierarzt bestätigen, damit Sie nicht nach kurzer Zeit eine "freudige" Überraschung erleben und vor dem Problem sehen 10 kleine Ratten gut unterzubringen.
Nehmen Sie das gewohnte Trockenfutter der Ratten mit und stellen Sie nur sehr langsam auf die von Ihnen bevorzugte Futtersorte um, da es sonst zu Verdauungsstörungen oder Futterverweigerung kommen kann. Lassen Sie sich auch unbedingt sagen, an welche Frischfuttersorten die Ratten gewöhnt ist und geben Sie nur langsam und in kleinen Mengen andere Sorten!
Gönnen Sie Ihren Ratten für den Heimtransport einen guten, nicht zu kleinen Transporter (für 2 Ratten mind. 20 x 30 cm, wir empfehlen die Pet Caddy Transportbox). Denn die Ratten nagen sich sonst auf dem Weg nach Hause durch die Schachtel, die Sie vielleicht genommen hätten. Sie brauchen den Transporter evtl. für spätere Tierarztbesuche und Sie brauchen jede Woche einen Käfig oder eben Transporter, in dem die Ratten die Zeit verbringen, in der Sie ihren Käfig saubermachen. Geben Sie Einstreu, Futter und etwas Nistmaterial (z. B. Toilettenpapier) in den Behälter, nehmen Sie ruhig auch etwas benutzte Einstreu aus dem Zuhause der Ratten mit und geben Sie es in den neuen Rattenkäfig, so riecht er schon bekannt und wirkt nicht mehr so fremd.
Zuhause sollte der fertig eingerichtete Käfig schon auf Ihre neuen Hausgenossen warten. Setzen Sie die Ratten hinein und gönnen Sie ihnen einen Tag Ruhe. Am folgenden Tag können Sie anfangen, sich mit Ihren Ratten zu unterhalten. Locken Sie die Ratten mit einem Leckerlie (ein Stück Nuss, etwas Magerquark) zu sich hin. Nach einiger Zeit (das können nur Stunden oder auch Tage sein) werden die Ratten fröhlich Ihre Hand erkunden und auf der Suche nach einem Leckerchen schon mal vorwitzig reinzwicken. Keine Angst - richtig zubeißen werden die Ratten nur, wenn sie in die Enge getrieben werden und Angst haben. Das sollten Sie aber rechtzeitig erkennen. Nach einiger Zeit können Sie die Ratten schon hochnehmen und die Ratten fangen an, von ihrem Käfig aus ihren Menschen zu erkunden.
Bleiben die Ratten sehr scheu oder sogar bissig, sollten Sie sanfte Gewalt anwenden. Dies tun sie den Ratten zuliebe, denn wenn Sie die Ratten nicht hochnehmen können, dann können Sie die Tiere nicht untersuchen und bei Krankheiten nicht behandeln. Auch Zwangsgezähmte Ratten gewöhnen sich so an das Hochnehmen und rennen nicht mehr panisch weg, wenn der Mensch in das Zimmer kommt. Ratten die immer ängstlich vor dem Menschen flüchten stehen ständig unter Stress und das ist nicht gesund und kein schönes Leben für die Tiere. Nehmen Sie die Ratten gegen ihren Willen aus dem Käfig, dabei werden sie evtl. zuschnappen, diese Verletzungen sollten sie riskieren, oder vorsorglich einen Handschuh tragen. Nehmen Sie die Tiere auf Ihren Schoß, zappeln sie zu sehr rum, stecken Sie sich die Tiere in den Pullover. Auch wenn die Ratzen weg wollen, lassen Sie die Ratten nicht aus dem Pullover, geben Sie ihnen dort ruhig auch Leckerchen. Wiederholen Sie diese Prozedur täglich. Nach einiger Zeit merken die Tiere, dass Sie ihnen nichts tun und werden zutraulicher. Falls Sie Ihren nicht zahmen Ratten Auslauf geben, dann nehmen Sie die Ratten zwischendurch immer mal spielerisch hoch und lassen sie gleich wieder runter. So lernen die Tiere, dass es nicht schlimm ist, hochgenommen zu werden.
Richtiges Hochnehmen und Tragen
Bleiben Ihre Ratten auf der Hand sitzen, können Sie sie hochnehmen. Aber Vorsicht: Ratten sind recht flinke Gesellen, sie könnten schneller von Ihrer Hand springen, als Sie schauen können. Umfassen sie das Tier am besten erstmal mit beiden Händen vollständig. Später, wenn Sie geübter im Umgang mit den Ratten sind, nehmen sie die Tiere mit der einen Hand um die Brust hoch und stützen sie mit der anderen Hand am Hinterteil ab.
Ratte auf der Schulter?
Innerhalb der Wohnung mögen es manche Ratten sehr gern, auf der Schulter ihres Besitzers rumgetragen zu werden oder auch dort ihren Mittagsschlaf zu halten. Das sitzen auf der Schulter oder auch im Pullover ist ihnen angenehmer als festgehalten zu werden. Die meisten Ratten bleiben gern auf der Schulter sitzen und schauen sich so die Umgebung an. Aber Vorsicht, es kann auch da zu Stürzen kommen! Nur Ratten die wirklich sicher auf der Schulter bleiben, können so durch die Wohnung transportiert werden.
Spaziergang im Freien mit Ratte?
Außerhalb Ihrer Wohnung sollten Ratten nur in dafür vorgesehene Transportboxen transportiert werden! Auch wenn die Ratten brav auf der Schulter sitzen bleiben - ein lautes Hupen oder ein anderes, ungewohntes Geräusch kann nur allzuschnell dafür sorgen, dass sich die Ratten erschrecken. Nicht immer flitzen Ratten dann in den dafür vorgesehenden Pullover oder den Ärmel - es kommt immer wieder vor, dass die Tiere von der Schulter auf die Straße stürzen, in Panik weg rennen und der Besitzer es dann nicht mehr schafft sie einzufangen. Ebenso häufig kommt es durch solche Stürze zu Verletzungen bei den Tieren. Auch ein Transport im Pullover ist nicht angeraten - wie schnell ist eine Ratte verletzt, wenn der Halter von einem Passanten auf der Straße angerempelt wird!
Freien Auslauf sollten die Ratten bekommen, wenn sie sich problemlos hochheben lassen. Solange sie noch scheu sind, würde jeder Auslauf nur in einer wilden Jagt enden und jedes Jagen beim Einfangen bedeutetet Stress, jegliches erstes Vertrauen wird wieder zerstört. Also: bis sie zahm sind, nur Auslauf auf Ihnen selbst!
Eine Möglichkeit nicht zahmen Tieren Auslauf zu geben ist auch das Bad oder der Flur - dort können sie sich normalerweise kaum Verstecken und nicht viel kaputt kriegen. Geben Sie den Tieren dort ihr gewohntes Haus und einige Spielsachen, so wird der Auslauf interessant und die Tiere lassen sich im eigenen Haus ggf gut wieder einfangen.
Wenn Sie Ihren Ratten frei in der Wohnung Auslauf geben, achten Sie gut darauf, dass sie sich nirgends verstecken können und nicht zu weit weg Laufen. Ratten sind schwer wieder einzufangen, wenn sie erstmal in die Couch oder unters Bett gezogen sind. Sichern sie sämtliche Strom und Telefonkabel vor dem Zugriff der Ratte, auch wenn es Ihnen nichts ausmacht mal im Dunkeln zu sitzen oder Telefonisch nicht erreichbar zu sein, können Stromschläge sehr unangenehm bis tödlich für die Ratten sein. Auch Kippfenster und Türen können eine große Gefahr für Ratten sein (einklemmen!), genauso wie Aschenbecher und nahezu jede Pflanze.
Achten Sie beim ersten Auslauf darauf, dass die Ratten leicht in ihren Käfig zurück können, um sich zu verstecken. So ersparen Sie sich das einfangen und die Ratten haben die Sicherheit, immer wieder von selber in ihren Bau gehen zu können. So können sie von ihrem Gehege aus in Ruhe ihre Umgebung erkunden und verlieren so besser ihre Scheu vor Ihnen und Ihrer Umwelt.
Gefahren beim Auslauf:
- Giftige Zimmerpflanzen - Ratten zerwühlen nicht nur gerne die Erde in ihren Blumentöpfen, sondern sie naschen auch leider gerne an Pflanze, die ihnen nicht so gut bekommen.
- Kabel - die weichen Ummantelungen der Kabel werden gerne angenagt, um der Gefahr eines Stromschlags vorzubeugen, kann man die Kabel in Kabelkanäle einziehen, oder man verlegt sie gleich unter dem Teppich oder hoch oben an der Wand, wo die Ratten nicht drankommt.
- Steckdosen - Kindersicherung einstecken
- Käfiggitter - Ratten springen gern auf ihre Käfige, dabei kann es passieren, dass sie darin hängen bleiben und in Panik versuchen herrunter zu springen, dabei kann sich das Ratten die Gelenke brechen oder ausrenken - decken Sie das Käfiggitter während des Auslaufs ab.
- Plötzliches Türöffnen einer anderen Person, offene Fenster usw.
- Menschenfuß und Menschenpo - Sie ahnen nicht wie viele Ratten von nichtsahnenden Mitbewohnern zertretten werden oder wie oft sich schon Freunde und Familienmitglieder auf Ratten gesetzt hatten, wenn diese ins Zimmer kamen und nicht wußten, dass dort Ratten freilaufen - also bitte immer ein entsprechendes Schild an die Tür oder alle mitbewohner informieren dass die Ratten Auslauf haben!
Gefährdet beim Auslauf: Ihre Tapeten, Ihre Teppiche, Ihre Gardinen, Ihre Möbel, Ihre Bücher, kurzum, lassen Sie Ihr Ratten niemals unbeaufsichtigt frei laufen, sie gefährden damit nicht nur das Ratten, sondern auch Ihr Wohnunginventar.
Klappauslauf
Zu Anfang sollten Sie evtl einen Teil des Zimmers für die Ratten abtrennen, damit Sie Ihnen nicht gleich weg laufen oder unter Bett oder Schrank verschwinden. So einen Auslauf kann man mit einfachen Mitteln realisieren, sie lassen sich im Baumarkt Hartfaserplatten zurechtschneiden, je nachdem wie groß das Gehege werden soll ca. 10 Stück 50 x 30 cm. Diese verbinden Sie mit an der Kurzen Seite mit Gewebeklebeband, und zwar so, dass sie locker genug zusammenhängen, dass man sie noch zusammenklappen kann - fertig ist das Gehege, das man schnell auf und abbauen kann. Sicher lernen die geschickten Ratten recht schnell, wie sie dort rüberspringen oder klettern können, aber für den Anfang werden sie dort drin bleiben und so langsam ihre Welt erkunden und später können Teile dieses Auslaufs dazu dienen, schnell Spalten und Ecken abzudecken, an welche die Ratten nicht rankommen sollen. |  |